Rheinbrücke-Extra: Tipps zum Fest (3)

Foto CD

CDs, die noch unter den Baum passen. Eine Auswahl von empfehlenswerten Tonträgern.

Besinnliches:

Die Paveier waren eine der ersten Bands, die zusammen mit Hans Knipp das Thema „Kölsche Weihnacht“ aufgegriffen haben. Schon seit Ende der 1980er Jahre begeistern sie in ihren Konzerten mit Weihnachtsliedern in kölscher Sprache. Die neue CD „Kölsche Weihnacht“ enthält 17 aktuelle Titel und ist bei Pavement Records erschienen. Es gibt unzählige Lieder, die sich mit dem Kölner Dom beschäftigen. Eine Mini-Auswahl von 20 Titeln ist auf der Jubiläums-CD zu 175 Jahre Zentral-Dombau-Verein (ZDV) zu hören. Bemerkenswert ist die Hymne des ZDV „Damit der Dom uns bleibt“, gesungen vom Mädchenchor am Kölner Dom und das Geläut der Domglocken; Produktion: Carlton Musikvertrieb. Diese CD wird nicht verkauft, sondern an die Mitglieder des ZDV verschenkt. Wer sie haben möchte, muss also nur Mitglied werden. Das ist schon für einen Jahresmindestbeitrag von 20 Euro möglich.

Kölsche Musik:

Fast fünf Jahre haben sich die Bläck Fööss Zeit gelassen, jetzt legen sie mit „Freiheit Alaaf“ ein neues Album vor. Die Titel sind ein sehr gelungener Querschnitt durch das Schaffen der Band der vergangenen fünf Jahre. Das Album ist bei Pavement Records erschienen. Das Label war in den zurückliegenden Monaten äußerst produktiv. Es legt mit „Leev Marie“ von den Paveiern und „Live in der KölnArena“ von Kasalla zwei weitere bemerkenswerte Alben vor. Aufhorchen lässt auch die Band „Querbeat“. Ihr Album „Fettes Q“ ist fett gut, fett abwechslungsreich und fett dynamisch. Erschienen bei Rhingtön.

Fastelovend:

Die beste Einstimmung auf die kommende Karnevals-Session bieten die verschiedenen Sampler. Den umfangreichsten Überblick über die Neuerscheinungen gibt es bei „Karneval der Stars“ von Pavement Records. Aber auch die Sampler der anderen Verlage sind zu empfehlen. Von Rhingtön kommt „Weil dat Heimat es!“ mit wunderbaren Titeln. Dabbelju überzeugt mit den Produktionen  „Megajeck 20“ und „ajuja“.