Papst Franziskus signierte Holzherz

Foto Unicef-Herz

"Ein Herz für UNICEF" wurde vor 17 Jahren ins Leben gerufen.. Sie zählt zu den erfolgreichsten Hilfsaktionen des Deutschen Komitees für UNICEF in Zusammenarbeit mit der Commerzbank. Die Idee hierzu hatte der seit drei Jahrzehnten unermüdliche "UNICEF-Motor" Heribert Klein, PR-Netzwerker, langjähriger Pressechef der Commerzbank in NRW und Mitglied des Deutschen Komitees für UNICEF. Aktuell ist die Ausstellung mit 23 Kunst-Herzen in Neuss zu sehen. Die vorherigen Stationen waren Köln, Bremen, Hamburg, Stuttgart und Berlin. Am 6. November werden die Herzen in Düsseldorf versteigert.

Heribert Klein rief diese große Hilfsaktion 1999 mit Hilfe des UNICEF-Weltbotschafters Sir Peter Ustinov in Leben. Nun, fast am Ende der Aktion „Ein Herz für UNICEF“, hatte Heribert Klein die Idee, ein Herz mit der Unterschrift des amtierenden Papstes Franziskus zu erbitten. Zunächst scheiterte Klein mit der Ansprache in Köln und Berlin.

Empfang in Rom

Dann aber gab es eine Begegnung in Düsseldorf mit seinem Freund, dem Dominikaner Prior Pater Elias Füllenbach. Er trug die Bitte  bei einem Empfang mit dem Papst  in Rom mit einem der engsten Vertrauten des Papstes, Prälat Guillermo Karcher, im Staatssekretariat  vor. Und siehe da, die fast unmögliche Bitte wurde nicht nur erfüllt,  sondern erhielt eine ganz spezielle Überraschung des Papstes. Der heilige Vater signierte nicht wie sonst üblich mit „Franzesco“, sondern schrieb seinen Namen auf Deutsch mit  „Franziskus“ auf das UNICEF-Herz.

Papstherz geht nach Filzmoos

Das Herz mit der Signatur von Papst Franziskus hat einen schlichtem weißen Untergrund. Die Düsseldorfer Firma Friedrich G. Conzen hat das Herz mit einem Goldrand kostenlos verziert. Den Goldrand  fertigte  die spanische Auszubildende (2. Ausbildungsjahr)  Fabiana Capoti-Serrano an. Heribert Klein: „Das UNICEF-Papst-Herz“ wird selbstverständlich nicht versteigert, sondern ich möchte es zum Abschluss der Aktion „Ein Herz für UNICEF“ dem Erzbischof von Salzburg, S.E. Erzbischof Franz Lackner,  überreichen. Er soll es der Dorfkirche in Filzmoos weiterreichen. 

Start mit einfachem Fichtenholzherz

Der Verbleib in der Dorfkirche Filzmoos soll eine Geste der Demut und Dankbarkeit sein. Dort entstand vor 15 Jahren die Idee für das besondere internationale Hilfsprojekt für „Kinder in Not für UNICEF“. Am Anfang stand ein einfaches Fichtenholzherz.