Archivalien wieder in Köln

Foto Stadtarchiv

Das nördlichste Asylarchiv ist geräumt. Verpackt auf 184 Paletten kehrte das Kölner Archivgut aus dem Landesarchiv Schleswig-Holstein zurück an den Rhein. Es war das drittletzte von insgesamt 20 Archiven, in denen nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs im März 2009 geborgene Archivalien gelagert wurden. Bis zum Bezug des Neubaus am Eifelwall werden sie in vom Historischen Archiv angemieteten Magazinräumen in Düsseldorf Platz finden.

Fast acht Jahre lang beherbergte das Landesarchiv knapp einen Kilometer Kölner Akten. Unmittelbar nach dem Einsturz hatte Prof. Dr. Rainer Hering, Leiter des Landesarchivs, Unterstützung und dringend benötigte Magazinfläche angeboten. Der stellvertretende Leiter des Kölner Stadtarchivs, Dr. Ulrich Fischer, betont: „Die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen, die uns nach dem Einsturz Magazinfläche zur Lagerung unseres geborgenen Archivgutes zur Verfügung stellten, hat uns überhaupt erst die Möglichkeit eröffnet, unsere Bestände perspektivisch wieder nutzbar zu machen. Nun freuen wir uns darauf, im Rheinland weiter an der Ordnung und Restaurierung der teilweise schwer geschädigten Archivalien zu arbeiten.“ In Düsseldorf werden die Kölner Archivalien nach ihrer Rückkehr zunächst zentral zusammengeführt und erfasst, bevor sie dann in Köln restauriert und digitalisiert werden.